G wie……

2009 Juli 4
by bonafilia

G wie……Gänse

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G wie……Glück

Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist Regen, wenn es heiss ist,
Glück ist Sonne nach dem Guss,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt,
Glück ist auch ein lieber Gruss

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.

Autor unbekannt

Für Dich ♥

2009 Juli 3
by bonafilia

Aufgeregt warst du…..

als du kamst.

Klein und unschuldig der Blick,

mit putzigem Gang und einem Riesen großen Koffer.

Gewachsen bist du,

nicht an Körpergröße ,

oder doch?

Gewachsen ist dein Geist , dein Horizont.

Scheu und zurückhaltend,

stehst freundlich und korrekt

war deine Art…zu Anfang!

Doch nun, da du so lange bei uns warst,

bist du von dem kleinen Mädchen zur jungen Frau geworden.

Freunde lässt du zurück,

doch deine Erinnerungen sind das Land das du NIE verlassen musst!

Good Bye Jayla…..good Bye

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Angekommen?

2009 Juli 2
tags:
by bonafilia

Oder doch noch zwischen den Welten….Asien -Europa?

Rein körperlich ist er anwesend, Sprüche klopfend mit dreckigen Klamotten und gebrauchten Geschirr ist er wieder in unserem Haus integriert. Seine Freunde gehen im Minutentakt ein und aus, Hallo hier und Da! Doch ist mein Sohn nicht mehr der der er war, doch auch nicht der den ich erwartete!

Da sind sie wieder diese doofen Erwartungen, will ich mich doch selber von ihnen befreien. Erwartungen von den Eltern, Geschwistern, der Gesellschaft……mühsam versuchte ICH den Weg zu mir zu finden und habe, nun da mein Sohn ein Jahr losgelöst von der Familie in der weiten Welt zu Hause war,…Erwartungen!

Ich weiß darum und deshalb schüttle ich SIE ab, die Erwartungen. Ich versuche es. Fakt ist das Leonard wie ein cooler Rapper am Flughafen ankam, seine Mode entsprach nicht dem Geschmack vor seiner Abreise. Er ist nun ein Hip Hopper! Mit schlenkernden Gang, wippenden Fußes behängt mit allerlei Kram kam er mit seinem einnehmenden Lächeln uns entgegen. Doch etwas unsicher wirkte der junge Mann. Und genau diese Grundhaltung ist geblieben…Unsicherheit gepaart mit Respektlosigkeit und Arroganz! Er spricht nun 4 Sprachen, neben Mandarin erlernte er im fernen Taiwan auch noch —> Niederländisch! Ja ihr hab richtig gelesen, sehr naheliegend ist das auf dem ersten Blick nicht , doch sein bester Kumpel ist Flame (wohnt direkt hinter Aachen in Belgien) und die ZWEI machten sich einen Spaß daraus, in dieser selbst für uns witzig klingenden Sprache, die Mädchen zu beeindrucken.

Doch zurück nach Zuhause. Momentan hebt er etwas ab, kennt weder Regeln noch Pflichten, betont jedoch ständig wie “erwachsen” er doch sei und auch genau so behandelt werden möchte! Führerschein und Autokauf stände jetzt an um dann standesgemäß ins Leben zu starten. 

Wir lassen ihm die Zeit………sagen wir mal bis Mitte nächster Woche, dann werden wir ihm wohl sein Kopf wieder etwas grade rücken müssen. Ihm Regeln vorgeben die ein vernünftiges Zusammenleben gewährleisten, auch wenn nun ein Erwachsener mehr im Haus lebt heißt es nicht das die  Anarchie ausgerufen wurde!

Ein Schock der Rückkehr ..nicht nur für den der in der Ferne war, auch für uns die hier Zuhause auf ihm warteten!

 

Na und?

2009 Juli 1
by bonafilia

Es gibt Momente im Leben die muss man als Chance verstehen auch wenn sie auf dem ersten Blick eine Niederlage sind.

Grundsätzlich bin ich nicht der durch und durch positive Mensch, bei mir ist öfters das Glas halbleer anstatt halbvoll. Bewundere ich doch immer die Menschen, die aus allen Situationen etwas Nützliches herausziehen. 

Meine Freundin E., zum Beispiel, ist ein durch und durch positiver Mensch und das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihr gemeint. Dennoch lacht sie viel, hält an ihrem Glauben fest und weiss immer einen netten Rat. Selbstkritisch und ironisch zugleich wertet sie jede Situation in ihrem Leben so das sie sinnvoll erscheint.

Nun hoffe ich wenigstens etwas gelernt zu haben um die Niederlage als Chance zu sehen. 

Ich bin meinen Job los, meine Arbeit als Fitnesstrainer im Studio endete Abrupt ohne Vorankündigung und Gespräch. Lediglich die neuen Arbeitspläne gaben Aufschluss darüber das meine Wenigkeit nicht mehr erwünscht ist. Doch NEU ist mir das nicht ,habe ich doch Anfang des Jahres bereits folgendes gepostet:

Zitat Februar 2009:

Nur weil ich locker und entspannt bin, meinen Mitmenschen möglichst positiv entgegen trete, ihnen auch nur das Beste wünsche jedenfalls fast immer, auf keinen Fall was schlechtes , ihnen gerne auch mal etwas Gutes tue, heißt das noch lange nicht das genau diese Menschen mir ebenso gesinnt sind!

Erkenntnis des Tages:

Arschloch bleibt Arschloch

Nachtrag:

Umgib dich nur mit Menschen die dir gut tun!

Aufgeschlossene Frauen mit Fachwissen, Humor und Charme machen Männern Angst welche der Sprache nicht so mächtig sind! Da ich meinen Chef nie auf einen Podest gestellt habe, ihm öfters zu verstehen gegeben habe keine dumme Pute zu sein, habe ich nun die Quittung erhalten und darf gehen. Ungescholten, ungefragt, unausgesprochen….ein Gespräch mit mir meidet er wie die Pest, weil er weiss das ich rhetorisch viel mehr drauf habe als er und Angst hat wieder einmal unterlegen zu sein!

Bitte haltet mich nicht für eingebildet aber in diesem Fall stimmt alles….aus meiner Sicht… :lol:

Arschloch bleibt Arschloch 

Ich nutze jetzt die Zeit und gehe Mountainbike fahren, während dessen ER im Studio hockt und seine ungeliebte Arbeit (ich habe die Arbeit gerne mit viel Spaß und Liebe gemacht), umringt mit seinen Jüngern(Auszubildenden) alleine machen muss! Und so verliert das Studio wieder etwas mehr an Qualität! :grin:

TJO……

Wir sind Helden

2009 Juni 30
tags:
by bonafilia

Wir sind Helden!


Ja WIR, wer das ist?

Na wir, die, die noch in den 70 ern und davor geboren wurden, die, die dieses Jahr 40 werden oder es schon lange sind!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Das Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel und das Waschpulver. Die Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

Inliner hießen damals noch Rollschuhe und wurden unter die Turnschuhe gebunden. Es gab keine Knie- Ellenbogen oder Handschoner, dafür jede Menge blauer Flecke und Schrammen. Pflaster wurden in Großpackungen und an der Rolle gekauft.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Cola gabs nur an Feiertagen im Restaurant.


Wir bauten  Seifenkisten aus Sperrmüll und alten Kinderwagen, entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass unsere Bremse verbesserungswürdig ist. Eine Beule mehr oder weniger. Na und… wem interessierte es?

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen und blieben den ganzen Tag einfach weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein HANDY dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. NIEMAND HATTE SCHULD AUSSER UNS SELBER!

Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst Du Dich noch an „Unfälle“ erinnern?

Wir stritten, kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Das war unsere Welt, die Erwachsenen wollten und sollten nicht alles wissen.

Wir aßen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten usw.), keiner scherte sich um die Kalorien und trotzdem war keiner fett. Wir tranken Alkohol und trotzdem verfiel niemand ins Koma. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo64, X-Box, Video-Spiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video und DVD, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys etc.

WIR HATTEN FREUNDE!

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal gingen wir auch ganz einfach so hinein. Ohne TERMIN und Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns …

Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele selber aus. Wir aßen Würmer und es traf nicht ein, dass die Würmer in uns weiterleben. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Fahrräder (nicht Mountain-Bikes) wurden von uns selber repariert. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.

Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausholen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei.

Na so was !
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit allem mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen!
Und du gehörst auch dazu?!

Geboren vor 1980: Wir sind HELDEN!

…….so ähnlich gefunden im WWW