Archiv für März 2008

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Fly fly away

31. März 2008

Habe soeben das Fluganmeldeformular an das zuständige Reisebüro gefaxt. Somit ist die unverbindliche Flugticketbestellung für Leonard abgeschlossen.

Irgendwo auf der Welt hat vielleicht sogar auch heute  eine Familie etwas ähnliches getan. Zu gerne wüsste ich wen wir als Erstes begrüßen dürfen.

Der Distrikt 1810, Rotary Club Bergisch Gladbach, weiss mit Sicherheit das ein Gastschüler aus Amerika anreisen wird. Ich werde mich gedulden müssen. 

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Mein ABC

31. März 2008

A Der Anfang ist gemacht!

B die Gerbera ist meine Lieblingsblume

C ist ein kaputtes O, sagt meine kleine Tochter

D Danke sagen kann ich ganz gut…

E ein guter Geist, der mir immer hilft heißt Elke

F ganz wichtig Fitness

G Glück hat man viel im Leben, ich muss mich dem nur öffnen

H unserer Hund hat einen grauen Bart

I ICH ….meine Familie sagt ich sollte mehr an mich denken

J nicht JA-Sagen wenn man keine Lust hat

K Kinder, Kinder, Kinder

L Lust, Liebe, Leidenschaft, Leben —> ein schöner Buchstabe :)

M Ich liebe Dich Mutti!

N und nochmal von vorne, nicht alles funktioniert sofort

O Osterzeit, war viel zu früh, hab ich ich irgendwie verschlafen…schade

P mein guter Computergeist, meine liebe Schwester, fängt mit P an

Q Qualm, wie schön das der aus den Gaststätten verbannt ist

R die neue Rechtschreibung ist mir manches mal sehr fremd

S eine große Leidenschaft von mir ist der Sport

T ein Land so weit weg und uns bald sehr nah…TAIWAN

U mein Mann sagt ich habe einen Spleen was Umhängetaschen angeht

V “vincere” siegen, zu lat. Victor “der Sieger”

W Wieso, weshalb, warum wer nicht fragt beleibt dumm

Z ein Ziel zu haben ist so wichtig, sonst macht alles keinen Sinn

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Die Organisation “Rotary”

30. März 2008

Zu erst einmal sollte ich etwas über die Organisation erzählen, die unserem Sohn und weiteren 81 Jugendlichen aus Nordrhein Westfalen, die Möglichkeit bietet dieses Jahr zu erleben.

Rotary ist eine Organisation von Angehörigen aller Berufe, die sich weltweit vereinigt haben, um humanitäre Dienste zu leisten und um sich für Frieden und Völkerverständigungen einzusetzen. Paul P. Harris gründete den ersten Dienstleistungsclub der Welt, den Rotary Club of Chicago, Illinois, am 23. Februar 1905. Interessante Informationen findet ihr unter —> www.service-clubs.com oder direkt bei —> www.rotary.de

Ein wesentlicher Bestandteil der Rotary Philosophie ist also die Völkerverständigung, und wie erwirbt man Verständnis für andere Menschen am allerbesten? Natürlich indem man die Menschen kennenlernt. Die Fähigkeit, sich in einer fremden Kultur bewegen und mit Menschen aus fernen Ländern erfolgreich zu kommunizieren zu können, ist sowohl für die individuelle Entwicklung eines Jugendlichen als auch für die Zukunft unserer politischen Entwicklung unseres Landes wichtig.

Dieses Jahr entsendet Rotary Deutschland 650 Austauschschüler in 25 Länder. Sicherlich sind noch immer die englischsprachigen Länder bei den Jugendlichen am beliebtesten. Doch die südamerikanischen Ländern, wie Mexiko, Venzuela, Ecuador und Chile holen mächtig auf. Aus der wirtschaftlichen Entwicklung heraus entsteht zunehmend jedoch auch ein Interesse an den asiatischen Raum. China, Taiwan, Thailand und Indien sind zwar immer noch selten auf der Wunschliste der Austauschschüler doch ist die Nachfrage jedes Jahr ansteigend.

Das gesamte Konzept des Rotary Austauschprogramms beruht auf die Gegenseitigkeit. Jeder entsendende Club empfängt auch ebenso viele Jugendliche in seinen Reihen. Mit diesem Grundsatz schafft das Rotary Jugendaustauschprogramm eine breite Basis für den internationalen Austausch. In der Regel nimmt jede Gastfamilie mindestens drei Austauschschüler für jeweils einen Zeitraum von 3-4 Monaten auf. Diese Zeit der Aufnahme liegt in der Zeit des Austausches des eigenen Kindes. Das erleichtert die Unterbringung ungemein, da das Gastkind das Zimmer des eigenen Kindes beziehen kann. Schade ist nur das sich die Austauschschüler meistens nicht untereinander kennen lernen.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können alles Jugendlichen die die 10.Klasse vor dem Austauschjahr abschließen werden und auch danach weiter eine Schule besuchen möchten. Sie sollten mindestens 15 Jahre alt sein, aber nicht älter als 18. Da die Gegenseitigkeit, wie oben beschrieben, das Fundament des Austausches ist, muß eine Unterbringung eines Gastkindes in der Familie gegeben sein. Nicht rotarische Familien können ebenso am Jugendaustauschprogramm teilnehmen wie rotarische Gastfamilien. Weitere Informationen findet ihr unter —-> www.rotary-jugenddienst.de

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Neugierig

29. März 2008

Nun ist es Fakt , nun ist es unumkehrbar, unser Ältester wird ab dem Sommer 2008 ein Jahr ohne uns sein Leben verbringen. Er ist 16 Jahre alt und es zieht ihn in die Ferne. Nicht etwa in  ein Internat um die Ecke, mit regelmäßigen Besuchen an den Wochenenden. Nein! Es wird ein Jahr sein, das von manch Anderen, der es schon hinter sich hat, als “The best year of my Life” bezeichnet wird. Ein Austauschjahr! Und wohin?……es geht nach Asien, ganz genau in die Republik China, allgemein bekannt unter den Namen Taiwan. Vorraussichtlicher Abflugtermin ist der 15. August. 

Doch dies soll unsere Geschichte werden, welche wir zurückbleiben in unserem alten Leben, in unserer vertrauten Umgebung, mit Freunden die da sind. Sicher die Örtlichkeiten sind uns vertraut, und doch wird es auch bei uns Veränderungen geben. Unser Großer ist nicht da, doch dafür werden wir im Laufe seines Auslandsaufenthaltes drei Gastkinder in unserer Familie nacheinander begrüßen. Gastkinder die wie unser Sohn auf die Reise gehen um ihr besten Jahr  zu erleben. Wir sind neugierig und freuen uns auf unser Abenteuer die Welt zu Gast zu haben, wir erhalten die Möglichkeit selbst viele neue Eindrücke von fernen Ländern und Kulturen zu bekommen. Der erste Schritt uns auf das Abenteuer einzulassen ist getan….das Zimmer ist ab dem 15. August frei. Ein Schlafplatz somit gesichert.. Um das Zusammentreffen von verschiedenen Kulturen so angenehm für alle Beteiligten zu gestalten bedarf es im Vorfeld vieler administrativer Vorbereitungen. Und damit gehts nun los! 

Viel Spaß   

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Kurze Beschreibung

28. März 2008

Ein Schüleraustausch ist eine tolle Sache. Nicht nur für die Schüler. Auch für die ganze Familie, die einen Gastschüler aufnimmt. Und genau darum geht es in meinem Tagebuch. Ich möchte in den kommenden Wochen und Monaten erzählen wie es so ist, ein Kind in die Ferne zu verabschieden und gleichzeitig einen Gastschüler zu begrüßen.

Die Welt zu Gast”

Ich freu mich auf das Schreiben und hoffe auf viele Kommentare.