Archiv für Mai 2008

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ach nee!

31. Mai 2008

Sohnemann war kreativ !!!

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Liebe ist…

31. Mai 2008

alles nur geklaut bei Piri und danke an Mari-Jo (unbekannterweise)

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Pubertist auf der Suche…

31. Mai 2008

…nach sich Selbst

Oder: Eine Mutter findet wieder zu sich Selbst

Die Frage ist , darf ich das? Darf ich mich freuen dass ich meinen Sohn bald LOS bin?

Es heißt so schön, in den Hochglanzprospekten der Organisationen, “Ein Jahr voller Chancen”. Für wen? Nur für die Austauschschüler, welche in eine fremde Kultur eintauchen, um dort andere Sichtweisen zu lernen, eine Fremdsprache lernen und ganz nebenbei erwachsener werden. Oder “darf” auch ich als Mutter, wir als Familie, dieses kommende Jahr als Chance sehen? Als eine Chance um sich wieder auf das Wichtigste zu konzentrieren, auf das Leben, mal mit Kindern, mal ohne, mal als Paar, mal als Individuum. Nach einer Zeit, der Pubertät, welche uns Eltern wie eine Ewigkeit vorkommt, der Ermüdung, Entmutigung, der Verzweiflung, in welcher wir jede Menge Verständnis, Toleranz und Vertrauen unserem Kind gegenüber aufgebracht haben, folgt nun das Loslassen. Und er ist ja auch nicht unser einziges Kind, die zwei Anderen kommen und kamen durch diese Zeit der Pubertät manchmal zu kurz. :oops:

Ich liebe meinen Sohn und denke ich an den Tag des Abfluges schießen mir in Sekunden die Tränen in die Augen. Dennoch freue ich mich, nicht allein für ihn, das er diese Chance hat und hoffe das er ein wundervollen Jahr in Taiwan erleben darf, nein ich freue mich auch das ich aus seinem Wirkungskreis entschwinde.

Ich bin eine Glucke…ja ich gebe es zu, habe ich mich doch immer viel zu viel eingemischt in sein Leben, habe ihn gelenkt, gesteuert und ihn vor manch einem Schiffbruch bewahrt (Fehler), habe es gut gemeint und doch soviel falsch gemacht. Denn das Beste ist nicht immer gut. So kam es wie es kommen musste, der junge Mann hat sich viel zu viel auf mich verlassen. Je älter er jedoch wurde umso mehr wollte ich das er selbstständiger wird…..er sollte sein eigenes Leben organisieren, sich nicht auf mich verlassen. Aber warum seine Chefsekretärin aufgeben wenn sie doch so bequem alles managent. Und so erntete ich was ich säte und wollte doch ganz was anderes.

Doch ganz so ist es doch nicht, er geht für ein Jahr ins Ausland,  das wird sicherlich kein Abenteuerurlaub werden. Er nimmt die Herausforderung an, sich fremden Menschen zu öffnen, sich in eine fremde Familie einzubinden, in eine Schule zugehen die dem deutschen Schulsystem so gar nicht ähnlich ist. Und all das sich zuzutrauen, hat er gelernt….ein Stück weit auch von mir :grin: .

Zurück zu mir. JA ich freue mich! Sicherlich werde ich das eine oder andere mal traurig sein, manch eine Träne wird schon kullern….und doch freue ich mich das die eine oder andere Diskusion nicht mehr stattfinden wird. 

Und ? Darf ich das ? Wer hat ähnliches gefühlt ?

 

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Dumme Fragen

29. Mai 2008

Wenn ich eins nicht leiden kann dann sind das dumme Fragen, gibt es dumme Fragen?

“Dumme Fragen gibt es nicht, nur dumme Antworten!”

…so , diesen dummen Spruch hab ich schon oft gehört und ich widerspreche energisch. Es gibt dumme Fragen. Basta!!!

Ihr müsst wissen, ich habe gekocht, im Kinderhaus meiner Tochter. Am Abend zuvor habe ich eingekauft, es sollte eine Gemüsepfanne mit Gehackten geben. Da die Kinder, 2 Mädchen, 1 Junge, selbst tatkräftig mithelfen sollten, dachte ich mir, viel Gemüse zum schnippeln…ideal. Aber was schnippeln die lieben Kleinen denn da?..Na ja die 6-jährige M. fragte bei fast jedem Gemüse nach.

M.: “Was ist das?”

ich: “Zucchini”

M.: “Kenn ich nicht, schmeckt das?”

ich: “Ja!”

M.: “Und das da?”  Sie zeigt auf eine Aubergine.

ich: ” Das ist eine Aubergine!”

M. nickt wissend (?).

ich: “Holst du mir bitte den Dosenöffner aus der Schublade!”

M.: “Was ist ein Dosenöffner?”

Ich schaue sie an, überlege kurz ob dieses Mädchen, welches im Sommer eingeschult werden soll, mich jetzt verar…en will oder wirklich keinen Dosenöffner kennt! Mein Töchterlein, 2 Jahre jünger, holt die Gerätschaft aus der Schublade.

M.: “Was ist da drin?”

ich: “In der Dose?”

M. nickt.

ich: “Das ist Mais!”

M.: “Schmeckt das?”

Jetzt bin ich mehr als nur  verunsichert, denke mir dass das nicht sein kann, nicht sein darf, jedes Kind muss doch Zucchini und Mais kennen. Leicht genervt antworte ich…

ich: ” Ja auch das schmeckt”

Nun ja wir schnippeln gemeinsam all die unbekannten Gemüsesorten (Möhren, Kohlrabi, Paprika) klein, weinen kamaradschaftlich beim Zwiebel schneiden, braten das Hackfleisch an und würzen das exotische Gericht mit exotischen Gewürzen, wie Pfeffer und Paprikapulver um es pünktlich um halb 12 auf den Tisch der Kinderhausgruppe zu servieren. Die Zuckerschoten werden zum Tischgespräch, das kann ich ja noch nachvollziehen, und die Möhren werden für lecker befunden, weil sie nicht schwabbelweich gekocht wurden. 

K.: ” die haben Biss!” <— der Junge gefällt mir, der hat wenigstens Witz.

Es hat geschmeckt, der Topf war am Ende  leer. Na Gott sei Dank!!!

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eine Feststellung

29. Mai 2008

…steht an

Feststellung des Sprachstandes zwei Jahre vor der Einschulung 

Liebe Eltern,

für das schulische Lernen von Kindern sind die sprachlichen Fähigkeiten eine ganz wesentliche Grundlage. Das haben wissenschaftliche Erkenntnisse nachdrücklich unterstrichen. Der Schulerfolg kann……..

Nun gut, so soll es dann mal sein, wir gehen selbstverständlich hin, na ja mein Töchterlein geht hin. Mein schulischer Erfolg liegt nun schon etwas zurück und bedarf keiner Korrektur mehr. Ich mache mir da auch keine Sorgen, reden kann die Dame sehr gut…manchmal denk ich mir zu gut. Aber.., Oder geht das nicht…zu gut?

Ich  finde diese Feststellung des Sprachstandes, was für ein Amtsdeutsch, auch sehr sinnvoll. Denn manche Kinder im Kindergarten meiner Tochter, können bei weiten nicht so flüssig reden wie sie. OK OK !!! Sie ist kein Massstab, da sie zwei große Brüder hat geht bei ihr sowieso alles im Sauseschritt. Mal sehen was sie mir erzählen wird von der Lehrerin………ups da fällt mir ein ich habs ihr gar nicht erzählt.

Na dann !!

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Die Pubertät und die Gelassenheit

28. Mai 2008

Bedarf es einer Korrektur oder Erlernung dieser Eigenschaft, der Gelassenheit, so muss ein Jeder, der es überhaupt wieder erlernen will, sich Menschen oder Gegebenheiten suchen denen er ganz und gar nicht gelassen gegenüber steht. Am besten geeignet sind die eigenen Kinder, welche das verspielte Alter verlassen haben,  um an der Gelassenheit zu arbeiten.

Diese Pubertisten, ich habe zur Zeit 2 männliche Exemplare im Haus, (einer mittendrin, der Andere am Anfang), geben mir mehr als genügend Übungsmaterial an die Hand. Leider befinde ich mich jedoch am Anfang meines Studiums und bin alles andere als gelassen. Doch die Erkenntnis ist ja, wie so oft, der erste Schritt. Der Zweite ist da weit aus schwieriger zu gehen, muss man ihn dazu erst einmal erkennen. Was läuft da überhaupt schief? Was treibt mich denn in die aggressive Haltung? und….Kann ich überhaupt, angenommen ich bin die Supernanny, etwas am Verhalten meiner hochgewachsenen Babys ändern? 

Sicher helfen meine Kinder im Haushalt, sie stauben die Kekse ab, räumen den Kühlschrank leer und lecken die Teller sauber. Weitergehende Tätigkeiten unterliegen Regeln welche selten oder fasst nie ohne Erinnerung ins Bewusstsein des unstrukturierten Pubertistenhirn gelangen. Wahrhaftig sind da so einige fehlgeleitete Nervenstränge welche kilometerlange Umwege gehen um dann doch nicht die Informationen dort anzukommen zu lassen, wo wir Mütter es erhoffen.  Hier bin ich auch schon ein Stück weiter als noch am Anfang dieser SchreckensZeit meines Sohnes, ein wissenschaftliches Magazin erklärte einst so wunderbar wie konfus das Gehirn arbeitet. Wie auf einer Großbaustelle werden neue Leitungen gelegt, andere gekappt um dann nach einiger Zeit wieder geschlossen zu werden. Umwege sind in dieser Zeit unumgehbar, was die Langsamkeit, die geringe Auffassungsgabe der Pubertisten erklären mag.

Unter diesem Blickwinkel und meine Liebe zu meinen Kindern muss ich nun nur noch akzeptieren das sie eigenständige Wesen sind. Neben der fehlenden Gelassenheit sollte ich meinen Optimismus stärken und weiterhin auf das scheinbar Unmögliche hoffen. 

Was das ist?…Für meine Begriffe nicht viel: Schuhe ins Schuhregal stellen, Küche und Bad so hinterlassen wie man es vorgefunden hat, schmutzige Wäsche in den Wäschesack (hat jeder extra in seinem Zimmer), was auf der Treppe steht mit nach oben nehmen, sein Bett machen(jeden morgen bitte), benutzte Utensilien nach Gebrauch wegräumen, Abfälle sofort/zeitnah entsorgen, schmutziges Geschirr unverzüglich in die Spülmaschine räumen.

Doch heute Morgen bin ich gelassen, meine Jungs sind aus dem Haus (im Laufschritt da der Bus nicht wartet), und das zurück gebliebene Chaos wird von mir beiseite geräumt. Später…jetzt werde ich erst einmal ganz gemütlich frühstücken!!!

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ganz einfach…(?)

27. Mai 2008

Gesundheit beginnt zu Hause

Menschlichkeit beginnt zu Hause

Friedfertigkeit beginnt zu Hause

Kommunikation beginnt zu Hause

Umweltschutz beginnt zu Hause

Ein erfülltes Leben beginnt zu Hause

Veränderung beginnt

…bei uns

Verfasser Unbekannt

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Familienfessel

26. Mai 2008

oder ein Stück Geschichte

durch eine wunderschöne Geschichte bei Frau Weitergelesen bin ich mal wieder ins Grübeln gekommen.

Erzählt sie doch so schön darüber wie sich zwei Menschen in den Jahren gefunden haben, jeder mit seiner eigenen Vorgeschichte, um eine neue Familiengeschichte zu schreiben. Und genau darin liegt des Pudels Kern.

Der einzige wahre Weg zu einer glücklichen Beziehung liegt darin das man die uns mitgegebene Familienstruktur annimmt. Nicht übernimmt, nein, jede Familie entwickelt ihre eigenen Strukturen. Doch auch das ist nicht ganz richtig, manchmal gibt es da so einen goldenen Ball, der immer weiter geworfen wird. Dabei ist der Ball nicht immer golden oder auch nicht nur rund. Wären diese goldene Bälle stets nur positiv, würde jede Familie ihren Ball mit Würde nach außen tragen. Häufig sind es aber Strukturen, generationsübergreifender Hass und Liebe, Schmerz und Schuld, die manch einer gar nicht sieht und doch lebt. Die Sünden der Väter oder Mütter werden übernommen ohne es recht zu merken.

Hat ein junges Mädchen in ihrer Kindheit die Mutter als eine stets ruhige, immer treu ergebene Ehefrau erlebt, gab es niemals Krach zwischen ihren Eltern, stand Harmonie im Vordergrund, so wird sie nett und geborgen aufgewachsen sein und doch kann ihre Mutter tot unglücklich gewesen sein. Als junge Frau dann, als sie längst die Familie verlassen hat und Abstand gewonnen hat,und genauso lebt wie ihre Mutter sieht sie nun wie unglücklich die Mutter eigentlich war. …Nebenbei gemerkt, ich rede nicht von meiner speziellen Familienfesselbande. Nicht das ich darum bekümmert wäre zu viel zu plaudern, nein, so liest doch, außer meiner großen Schwester, eh keiner meinen Blog.

Ich bin gerade dabei meiner Familienstruktur auf den Grund zu gehen, um zu sehen was ich alles mitbekommen habe. Denn, ob wir es wollen oder nicht, wir müssen den “Ball” nehmen, wie immer er aussieht, ob er uns gefällt oder nicht. Und nicht jeder bekommt in der Familie den selben Ball zugeworfen. Doch was machen wir nun mit der Geschichte unserer Familie, die wir in den Händen halten. Annehmen nach dem Motto “Das war schon immer so bei uns!”, ignorieren “Davon will ich nix wissen!”. Manch einer versucht ihn loszuwerden, tritt ihn mit Füßen, wirft ihn weg, doch er kommt immer zurück, hartnäckig bleibt er bei uns. Das ist die Macht der familiären Bande Bindung, wir sind unwiderruflich geprägt von früheren Ereignissen und Lebensumständen, von den freudigen Ereignissen genauso, wie von den hässlichen, die, welche unterm Teppich liegen.

Wenn man begriffen hat das jeder ein Stück seiner Familiengeschichte weitertragen muss, kann man vielleicht Frieden schließen mit manchen Strukturen, Verhaltensweisen seiner Mutter, seines Vaters oder seiner Geschwister. Wir dürfen keinen verurteilen für seine Bürde, die er zugeworfen bekommen hat, wir müssen sie aber auch nicht verstehen, selbst das wäre manchmal schon eine Anmaßung.

Wir müssen damit leben!!! Haben wir sie erst einmal erkannt, können wir Entlastung finden. 

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habe fertig…

26. Mai 2008

…das Seminar

Schön wars. Mein Herz ist wieder ganz still, es hat sich beruhigt. Meine Gedanken sind geordnet und ich weiss nun was vor mir liegt und was ich zu tun habe. 

Das erste Praxisseminar meines Fernstudiums liegt nun hinter mir. Ich habe viel gelernt, viele Erkenntnisse habe ich mit gebracht und werde nun dieses Wissen nutzen um mein Studium weiter zu führen. Und ich bin nicht alleine in der Generation 40+, da sind noch ein paar mehr, die sich noch einmal solch einer Aufgabe stellen. Puh… dass tat mir gut. Ich habe mich prima geschlagen und konnte mich messen mit den aus 30+, 20+…Was fehlt? Mal wieder die Gelassenheit!!! Mensch, was gehen die Jüngeren doch gelassen mit ihrem Leben um, ich verkrampfe schon im Vorfeld einer Fortbildung und  die Jungen machen das mal eben locker.

Mein Fazit: Die Erfahrung des Alters gleicht nicht die Unbekümmertheit der Jugend aus !

Aber egal, fürs Erste hab ich eine Marschrichtung und die werde ich verfolgen, da helfen mir die:

“Zehn Gebote der Gelassenheit” von Papst Johannes XXIII (1881-1963)

1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Und was ist mit morgen?..also das erste Gebot reicht mir für Heute…ich werde also Heute eins nach dem anderen machen und losmaschieren….übrigens  mein Muskelkater hat mich noch nicht verlassen, ich leide noch immer. :cry:

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Halbzeit

25. Mai 2008

alles halb so schlimm, puh. Meine Kommilitonen sind alle ganz nett und alle ganz normal. Keine Supersportler dabei, teilweise so wie ich und der überwiegende Teil ist sogar mehr auf der Hobbyebene im Sport präsent. Heute gehts noch mehr in den praktischen Teil der Ausbildung….und ich hab mir von meiner Radtour einen mächtigen Muskelkater geholt, alles nur weil ich dumme Pute so nervös war. TZT hätte nicht sein müssen…..so bis später.