27
Aug
08

Nachricht aus dem Osten

Gibt es Zufälle?

Jeder sagt jetzt sofort “Na klar!”..ich dagegen weis das nicht so genau, behaupte jetzt spontan einfach: Nein, Zufälle gibt es nicht. Alles hat irgendwie seinen Sinn.

Ein paar Tage vor dem Abflug meines Sohnes kommentierte ich Hier bei Klaus, einem Jounalisten. Und genau dieser Klaus sass dann am vergangenden Freitag mit meinem Sohn und seinen jungen Rotarischen Freunden in der Maschine nach Taipeh…Zufall? Sicherlich Zufall, aber welch ein schöner und wer mag es zu beurteilen ob nicht doch irgendwann einmal genau diese Begegnung einen anderen Sinn bekommt! 

Noch vor dem Abflug machte Klaus ein Foto…Danke :grin: auch von mir, an die 14 Anderen mutigen Jugendlichen: “Viel Spaß und probiert ruhig all das komische Essen, aber fragt erst hinter her was ihr da gegessen habt.”

Hühnerfüße sollen ganz normal wie Huhn schmecken, wenn man erstmal die Krallen aus den Zähnen gepult hat.


13 Antworten zu „Nachricht aus dem Osten“


  1. 27. August 2008 um 07:35

    Uah, nee also Hühnerfüße würde ich nicht essen können.
    Bin ja auch für alles kulinarische offen, aber Fleisch nicht .. und Hühnerfüße so auch nicht *lach*?

    Und ich glaube schon an Zufälle, viel mehr glaube ich aber an Bestimmungen .. “Alles im Leben macht einen Sinn” versuche ich mir dann immer zu sagen :) .

  2. 27. August 2008 um 09:19

    Wäh, jetzt habe ich die Hühnerfüße gesehen und kriege gerade eine ganz heftige Gänsepelle. *schüttel*

    Nee, ich gehöre ja der Fraktion “Was ich nicht kenne, das ess ich auch nicht” an. Und ich steh dazu. :oops:

  3. 27. August 2008 um 09:52

    ein irrer Zufall. :)

    Es gibt Sachen, die muss man nicht versuchen. Ich weiß wohl, dass man in asiatischen Ländern deutlich mehr Sachen als Delikatessen bezeichnet, als hierzulande.

  4. 4 Ellen Hoffmann
    27. August 2008 um 09:54

    Ich glaube nicht an Zufälle, ich glaube an Schicksal und daß alles seinen Sinn hat und sich irgendwie und irgendwann zusammenfügt! ;-)
    Das da auf dem Bild würde ich persönlich allerdings lieber nicht essen … :???:
    LG Ellen

  5. 27. August 2008 um 12:05

    ich glaube Dinge wie diese geben den Vegetariern Aufwind. :)

  6. 27. August 2008 um 12:45

    Ich kann mich Schonzeit nur anschließen. Diese Hühnerfüße verderben mir ordentlich die Lust auf Fleisch, und ich bin gerade sehr froh, dass gleich eine Portion Spaghetti ohne Fleisch auf mich wartet. Wobei ich mir damit noch ein wenig Zeit lasse – erstmal muss ich dieses Foto verdrängen… ;-)

  7. 27. August 2008 um 18:15

    @alle
    na ist doch lecker!! Probieren kann man wenigstens mal.

    Jayla sag…..gut gut wirklich gut!!!

  8. 27. August 2008 um 20:46

    bin ich froh, dass ich kein Fleisch mehr esse :cool:

  9. 27. August 2008 um 21:08

    @Bonafilia
    nöö danke… bzw: wirst Du Jayla mit Sauerkraut bekannt machen? ;)

    gruß an piri

  10. 29. August 2008 um 08:27

    Fand ich heute in der Berliner Zeitung:

    GLOBAL VILLAGE
    Betelnüsse und Schönheiten
    Susanne Lenz
    HUALIEN. Unser Schneewittchen saß in einem Glaskasten an einer Ausfallstraße in Hualien, einer Stadt nahe der Taroko-Schlucht in Zentraltaiwan. Es begann zu dämmern, und so waren die Neonröhren, die den Kasten umrahmten, schon eingeschaltet. Trotz des kühlen Wetters trug sie nichts weiter als ein rosa Kleidchen, das wegen der Bauchfreiheit, die es gewährte, eher wie ein Badeanzug aussah. Die hochhackigen Schuhe lagen in einer Ecke des Kastens auf dem zerschlissenen Bodenbelag. Barfuß balancierte die Frau auf einem Barhocker, der außer einem Kühlschrank das einzige Ausstattungsstück in dem Kasten war.

    Betelnut-Beauties – Betelnuss-Schöne – heißen die aufreizend bekleideten jungen Frauen in den Glaskästen. Sie sind ein taiwanesisches Phänomen, man findet sie nirgendwo sonst auf der Welt. Es gibt sie seit den frühen 90er-Jahren. Damals verlagerten viele taiwanesische Firmen ihre Produktion aus Kostengründen nach China. Unzählige junge, ungelernte Arbeiterinnen begannen, Betelnüsse am Straßenrand zu verkaufen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ihre Kunden sind Fernfahrer und Taxifahrer, die die anregende und zugleich entspannende Wirkung der Nuss schätzen – vor allem aus der Hand von freizügig gekleideten jungen Frauen. In Taiwan ist die Betelnuss nach Reis das wichtigste landwirtschaftliche Produkt.

    Vor ein paar Jahren versuchte ein Lokalpolitiker, die knappe Bekleidung der Betelnut-Beauties aus moralischen Gründen zu verbieten. Er bekam Unterstützung vom Innenminister. Der sagte, die jungen Frauen verursachten Unfälle, weil sie die Autofahrer ablenkten. Doch die beiden waren nicht besonders erfolgreich. Die Taipeh Times schrieb, die Betelnussverkäuferinnen trügen zum Lokalkolorit des Landes bei und ein junger Regisseur drehte einen Film über sie.

    Das Schneewittchen holte für uns zwei Päckchen Betelnüsse aus dem Gefrierfach und musste lachen, als wir den roten Saft auf den Boden spuckten. Als sie uns Papiertaschentücher zum Abwischen gab, sahen wir, dass der rosa Nagellack auf ihren Nägeln abblätterte.

  11. 29. August 2008 um 09:16

    @tonari
    na die Geschichte hört sich ein bisschen makaber an….–>freizügig bekleidete Frauen in Kästen?…schlimm wer etwas anderes dabei denkt. :roll:

  12. 30. August 2008 um 12:28

    Wir mögen keine Hühnerfüße, und die Chinesen keinen Schnittkäse.
    Also ich bin in Taiwan bislang um “sowas” herumgekommen und nicht verhungert. Mein Frau (aus Taiwan) ißt auch keine Hühnerfüße, aber wahrscheinlich ist sie bereits sehr “europäisiert”.

    Betelnut “Beauties” findet man eher auf dem Land, hier gibt davon mehr darüber (zu sehen):
    http://flickr.com/photos/tobie_openshaw/sets/72157594581621891/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Betelnuss-M%C3%A4dchen

  13. 31. August 2008 um 10:48

    @HP
    Danke für die Links, ich werde sie ausgiebig studieren.
    Jayla tut sich noch etwas schwer was die kalten Mahlzeiten angeht, aber sie gewöhnt sich sicher daran und probieren tut sie einfach ALLES.


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