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IMG_0368Früher auf den Dörfern da krähte noch der Hahn, weckte uns morgens zeitig. Jeder wusste es ist Zeit nun aufzustehen um seine Tagewerk zu bestreiten. Langsam wurde das Dorf wach, eines nach dem anderen begann sich zu regen.

In der Stadt gibt es wenig Hähne und wenn dann hört man sie nicht. Zu früh rattern LKWs und Autos daher, zu laut sind U-Bahn und Bus, das Tagewerk beginnt oft zu Nachtzeiten. Was haben wir gewonnen? Zeit?  Sind wir früher fertig, kann man sich die Zeit sparen?

Unerschrocken rasselt der Wecker, ein grauenvoller Ton, ein Ton der mich aus meinen süßen Träumen reisst, ein Ton den ich nicht haben will und doch habe. Jeden Morgen und am Wochenende, am Samstag, bin ich so darauf eingestellt das ich von alleine aufwache um nicht den scheußlichen Ton des Weckers zuhören, um ihn vor dem Rasseln zu ersticken…um dann festzustellen heute wird er still bleiben. Am Sonntag schlaf ich aus, genieße die Extrastunden um für den Montag gewappnet zu sein. Morgens früh. wenn der Hahn krähen sollte und der Wecker rasselt, die Sonne noch weit hinter den Bergen ist , der Mond zum Gruß noch in die Küche blinzelt dann beginnt mein Tag. Ein Tag der Woche, des Monats, des Jahres …ein Tag meines Lebens!

Guten Morgen lieber Tag, was machen wir heute?