Ist euch schon mal aufgefallen,
dass die Besten in der Schule im Leben
noch lange nicht die Erfolgreichsten sind?
Denk ich an meine Schulzeit zurück fallen mir viele Situationen ein welche ich gerne nie erlebt hätte. Schlechte Noten, vergessene Hausaufgaben, verpatzte Referate, Zeugnistage, Prüfungen,Vokabeltest ….
Das Nachfolgende entspricht nur meiner persönliche Erfahrung und Meinung, Ich will niemanden der hier liest angreifen oder bloßstellen. Seht es einfach einer Mutter nach die das Beste für ihr Kind möchte und dabei auf taube Ohren trifft!
In der Schule, heute wie damals, lernt man Fakten. Wissen aufbereiten in Daten die du dir merken sollst. Je besser du das Vorgekaute auswendig lernst umso besser schneidest du ab, umso besser sind deine Noten. Wer in der Schule schlecht ist, ist keineswegs dumm, unbegabt oder faul…nein wer in unserem Schulsystem schlecht ist interessiert sich vielleicht einfach nicht für die Daten welche dort vermittelt werden. Interessiert sich nicht für das Auswendiglernen von Geschichtseckpfeilern , Vokabeln oder Matheformeln. Nicht das der Schüler kein Interesse an Wissen hat, nicht das sich dieser Schüler nicht bilden möchte, er versteht sehr wohl das ein guter Abschluss den Einstieg in die Welt des Arbeitslebens erleichtert….nur warum muss man sich 10-13 Jahre mit Dingen quälen, die auf diese Art wie sie einem nahe gebracht werden, die eigene Fantasie unterdrückt.
Geht es tatsächlich nicht anders?
Kann man die Geschichte der Ägypter, die Kreuzzüge, die Gedichte von Goethe und Schiller, die mathematischen Formeln nicht spannender verpacken, so das die wissbegierigen kleinen und großen Schüler angeregt werden dank ihrer Fantasie zu lernen?
Es geht !!! ganz sicher !!!….nur eben mit viel mehr Arbeit, Zeit und Fantasie! Schade das manche Lehrer einfach keinen Spaß an ihrer Arbeit haben und so das Bild abgeben das sie mit jedem Schuljahr was sie absitzen froh sind ihrer Pension ein Stückchen näher zu kommen!
Warum nur lassen wir so viele Kinder voller Fantasie in der Schule verkümmern, anstatt sie zu fordern, zu fördern, zu unterstützen und sie zu Taten animieren die unsere Welt aus den Angeln heben könnte.
Glücklich sind die welche ein Elternhaus haben die IHR POTENTIAL erkennen!
Mein Tipp
Macht doch mal die Augen zu und lasst Euch mit verbundenen Augen von euren Kindern durch den Wald führen, lasst euch die Welt erklären haltet den Mund und hört nur zu…..es ist garantiert spannend!
Nachtrag:
Es gibt auch sehr gute Lehrer, Lehrer so wie ich sie mir wünsche und vorstelle. Auch von denen sind mir welche begegnet, nur leider viel zu selten! Was mich ärgert…..oder geärgert hat, dazu können noch nicht einmal die Lehrkörper etwas…sie machen ihren Job so wie man ihn diesen nahe gebracht hat.
Geärgert habe ich mich mal wieder über unser Schulsystem. Ein starres Gebäude mit Vorschriften und Schullaufbahnen, mit Straßen neben einander her, ab und zu eine Kreuzung, dann kann der Schüler abbiegen, seine Schullaufbahn in eine andere Richtung lenken….Doch möchte der Schüler einmal abseits der vorgegeben Wege wechseln… geht das nicht….das sieht das System nicht vor.
Rektoren die auch mal etwas riskieren gibt es anscheinend keine , sie berufen sich auf das Kultusministerium , auf die Vorschriften. Selbst gefragt finden sie auch nicht alles gut, schon gar nicht G8, “wenn sie mich mal gefragt hätten, dann….” ja was denn Herr Direktor?
Der geplante Wechsel vom Sohnemann nach der 9.Klasse Realschule in die Oberstufe des Gymnasium ist nicht möglich. Jetzt da die Oberstufe mit der Klasse 10 beginnt. Gute Noten sind egal, die Motivation des Schülers ist egal, die Schullaufbahn bis dahin ist auch egal….
DAS KIND IST EGAL!
Es zählen nur die Vorschriften!!!
Ist Dir schon mal aufgefallen, dass jede Menge Lehrer höchstmotiviert in den Schuldienst gehen, an Wochenenden stundenlang an Unterrichtsvorbereitungen sitzen und anschaulichen, lebhaften, interessanten, fantasievollen Unterricht machen?
Warum sind sie nach einigen Jahren fertig, ausgelaugt, unmotiviert?
Meine Motivation sinkt gerade durch permanente Angriffe aus der Elternschaft, die meinen, ihren (17jährigen) Kindern ginge es furchtbar schlecht: sie sollen Hausaufgaben machen, sich im Unterricht melden, lange Geübtes für die Arbeit nochmal lernen. Schrecklich!
Ich schreibe Unterrichtsinhalte und Methoden selbst – an den Wochenenden. Es gibt kein Lehrbuch. Ich nutze vielfältigste Methoden und der Großteil der Schüler ist vollkommen zufrieden mit der großen Freiheit, die ich geben kann. Trotzdem erkennen Eltern die Leistung von Lehrern nicht an – sie kommen nur in die Schule um zu kritisieren.
Wie wär’s mal damit, gemeinsam zu kämpfen und das gemeinsame Ziel anzupeilen?
Nein, ich habe gerade keinen Spaß an meiner Arbeit. Und das, obwohl ich völlig überzeugt bin, den richtigen Beruf gewählt zu haben.
Und ja, ich weiß, dass es auch die zufriedenen Eltern gibt, die unsere Arbeit schätzen. Wie wäre es, das auch mal auszusprechen?
Oh NEIN…..wer mich kennt weiß das ich niemanden auf die Füße treten wollte und auch ich kann nur über meine eigenen Erfahrungen sprechen – berichten -erzählen…..als Kind eines Lehrerehepaares kenne ich Lehrer mehr als nötig…sie gingen ein und aus in unserem Haus!
Und auch in der Schulzeit meiner Kinder gab es immer “TOLLE LEHRER”..nur leider auch das Gegenteil und ich selbst weiß das das POSITIVE selten erwähnt wird nur das Negative spricht sich rum…..
“Ich möchte mich entschuldigen, ich möchte niemanden über einen Kamm scheren!”
Eigentlich ist mr das Schulsystem ein Dorn im Auge nicht das Personal welches sich in ihm befindet und selbst tagtäglich damit leben muss. Was sicherlich nicht einfach ist.
Diese Undurchlässigkeit, diese Starre in dem unsere Kinder gefangen sind , sich nicht entfalten können, nicht individuell gefördert werden weil kein Raum besteht, keine Zeit da ist, keine Mittel vorhanden sind…..dann werde so zickig!
Später mehr!
Politik möchte ich gar nicht machen auf meinem Blog….ich weiß es ja im Grunde auch nicht besser, muss nehmen was da ist und darf hoffen das das funktioniert.
….Es tut mir Leid…ich wollte niemanden verletzten!
Liebe Bonafilia, ich bin am fettgedruckten Satz gleich hängengeblieben: Wir hatten letztes Jahr 25. Abi-Jubiläum und haben uns getroffen; der “Klassentrottel” von damals hatte einen Doktortitel und war sehr erfolgreich; die Klassenerste, von der alle dachten, sie würde mal eine erstklasige Anwältin oder Ärtzin, hat mehrere Studien begonnen und wieder abgebrochen und ist Hausfrau und Mutter; ja es geht im Leben oft nicht nach Schul-Noten… und manchmal tut es einfach gut, das zu sehen…:-) Liebe Grüsse und für Deine Kinder alles Gute in der Schule, Andrea