Bei dem Dreh dieses Viedos waren wir als ungebetene Gäste dabei. Wir standen etwa 100 Meter vom Drehort entfernt und waren total erstaunt Andrea Bocelli zu erblicken. Eigentlich wollten wir uns nur SEINE Bühne in seinem Heimatort anschauen. Das Spektakulum sollte am Wochenende unseres Urlaubsendes stattfinden. Auf dem Weg dorthin meine Viki noch so lapidar ;”Ob der Andrea Bocelli wohl da ist in seinem Theater?” Er war da und wir waren total baff!!!
Urlaubszeit heißt Fotozeit…noch mehr als sonst auf jedenfall.
Und unser Blogspezial ist prima angelaufen. Sie kam von Kadda, um sich auf die Reise zu machen zu Ihr –> Wortteufel. Von dort aus weiter ins Saarland, zu Shreki.
Schön wars. Mein Herz ist wieder ganz still, es hat sich beruhigt. Meine Gedanken sind geordnet und ich weiss nun was vor mir liegt und was ich zu tun habe.
Das erste Praxisseminar meines Fernstudiums liegt nun hinter mir. Ich habe viel gelernt, viele Erkenntnisse habe ich mit gebracht und werde nun dieses Wissen nutzen um mein Studium weiter zu führen. Und ich bin nicht alleine in der Generation 40+, da sind noch ein paar mehr, die sich noch einmal solch einer Aufgabe stellen. Puh… dass tat mir gut. Ich habe mich prima geschlagen und konnte mich messen mit den aus 30+, 20+…Was fehlt? Mal wieder die Gelassenheit!!! Mensch, was gehen die Jüngeren doch gelassen mit ihrem Leben um, ich verkrampfe schon im Vorfeld einer Fortbildung und die Jungen machen das mal eben locker.
Mein Fazit: Die Erfahrung des Alters gleicht nicht die Unbekümmertheit der Jugend aus !
Aber egal, fürs Erste hab ich eine Marschrichtung und die werde ich verfolgen, da helfen mir die:
“Zehn Gebote der Gelassenheit” von Papst Johannes XXIII (1881-1963)
1. Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
Und was ist mit morgen?..also das erste Gebot reicht mir für Heute…ich werde also Heute eins nach dem anderen machen und losmaschieren….übrigens mein Muskelkater hat mich noch nicht verlassen, ich leide noch immer.
alles halb so schlimm, puh. Meine Kommilitonen sind alle ganz nett und alle ganz normal. Keine Supersportler dabei, teilweise so wie ich und der überwiegende Teil ist sogar mehr auf der Hobbyebene im Sport präsent. Heute gehts noch mehr in den praktischen Teil der Ausbildung….und ich hab mir von meiner Radtour einen mächtigen Muskelkater geholt, alles nur weil ich dumme Pute so nervös war. TZT hätte nicht sein müssen…..so bis später.
So ich schwing mich jetzt aufs Fahrrad und reagier mich mal ab, dann hat mein Herz allen Grund zu schnaufen , dann brüllt es auch nicht mehr. Dann hat es was getan und darf das auch….so bin dann mal in den Wald, leider alleine, da fehlende Mountainbikepartnerin.
Sollte jemand im Bergischen Land wohnen, der auch gerne Mountainbike fährt, bitte melden!!!
Trainingsklamotten eingepackt, Turnschuhe, Duschzeug und die Seminarunterlagen zum Thema “Diagnostik & Trainingslehre”.
Man was bin ich aufgeregt, kenne doch niemanden von meinen Kommilitonen, und ich die “Alte”, mal sehen wie ich mich da so schlagen werde. Gedanken umkreisen meine Gehirnzellen so das ein fließender und vor allen Dingen zusammenhängender Gedanke gar nicht erst zustande kommt.
“Hey, Großhirn, abschalten, relaxen und die kleinen Biester da mit ihren Kladden in denen sie alles notieren, ob gut gemacht oder schlecht, Bitte in die hintere Reihe treten.”
“Perfektion hat Pause”, brüllt mein Herz, mein Hirn fegt derweil alle Krümel zusammen. Fleiß-Krümel, ob es genügend sind??? War ich im Vorfeld fleißig genug? Mein Hirn sagt NEIN, mein FaulseinGen, hat mich gestern am schönen Fronleichnam dazu bewegt zwar nicht untätig dafür aber Lernfaul zu sein. Das schlechte Gewissen hämmert mit seiner Axt in meinem Kopf alles entzwei. Ich bin halt so wie ich bin und möchte doch so gerne anders sein