Archiv für die Kategorie ‘Familie’

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Ausflug…ohne mich

7. September 2008

Meine Familie ist heut ausgeflogen, OHNE MICH!

Nein, ich war lieb, hab mich geschickt und bin nicht zurück gelassen worden. Ohne mich haben die VIER mehr Spaß, meine Gedanken drehen sich nur um Anatomie, Physiologie und Trainingslehre….Besser so!

Seht selbst wo sie hin sind—–> Immer eine Reise wert!

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Glück

6. September 2008

Glück, was ist das für Dich, was ist das für Mich?

Glück ist keine Glückssache, Glück ist deine Einstellung, deine Sichtweise, deine Art die Dinge wahrzunehmen. Glück versteckt sich an jeder Ecke, du musst nur hinschauen dann wirst du es entdecken. Das Glück lauert überall. Manchmal müssen wir uns nur genau umschauen oder uns Dinge bewusst machen, die wir für selbstverständlich halten. Das Glück ist ebenso wie die Schönheit nur in den Augen des Betrachters existent, jeder von uns muss selbst entscheiden, was für ihn Glück bedeutet. Deshalb gibt es auch viele Wege zum persönlichen Glück, die jeder für sich selbst finden muss. 

Monfiwi beschreibt auf ihre Weise die Sehnsucht nach Glück und ist traurig darüber was sie wahrnimmt! Viele Menschen sind unglücklich.

Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast; 
es hängt nur davon ab, was du denkst.
 
- Dale Carnegie - 

Unser Glück liegt in unserer Hand. Unser Glücklichsein entscheidet sich nicht durch die Umstände unseres Lebens. Zufrieden und glücklich sein heißt nicht, keine Probleme zu haben. Es bedeutet, dass man lernt, mit ihnen umzugehen und ihnen nicht erlaubt, dass sie den Blick für die Dinge trüben, über die man glücklich und zufrieden sein kann.

Soweit die Theorie, aber wie steht es nun mit MEINEM Glück? 

Ich bin glücklich, doch manchmal stehe ich meinem Glück selbst im Weg, versperre ihm den Zutritt zu meinem Leben. Ein kleiner Schritt nach links und mein Glückskäfer könnte herein fliegen, aber verborte Prinzipien, zu hochgesteckte Ziele und starre Strukturen halten mich das eine ohne andere mal fest an meinem Platz und lassen mich nicht zur Seite treten. 

Motto des Tages

Schenke jedem ein Lächeln

und jeder wird dir zurück lächeln!

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Nr.5

5. September 2008

Zur Ablenkung denk ich tut dieses Buch gut, nur fehlt mir jetzt noch die passende Insel. Mein Sofa ist zu nah am Schreibtisch.

Danke Piri das du es mir ausgeliehen hast….Hier kann mans kaufen.

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Lebensthema

4. September 2008

Jeder von uns hat seine ganz eigene spezielle Vorstellung von einem erfülltem und glücklichen, gelungenem Leben. Darauf konzentriert er seine Kraft und zur Erfüllung hat er ganz eigene Fähigkeiten entwickelt. Es gibt im Prinzip also eben so viele Lebensthemen wie es Menschen gibt. 

Doch leider gibt es immer wieder Menschen in unserem Leben, die wollen Einfluss nehmen auf unser Leben, dabei kennen sie unser Leben doch gar nicht richtig…….wohnen vielleicht hunderte von Kilometern weit entfernt und meinen alles über uns zu wissen. Ich sage jetzt ganz einfach mal :

NEIN, Danke!!

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Ein Stück Kultur

3. September 2008

Da habe ich mich lange drum gedrückt, habe mich gewunden und habe manipuliert, hab mich lange Jahre verleugnen lassen um nun doch noch eine von Vielen zu werden. Meine harte Arbeit wird nun zerstört, was habe ich nicht alles getan das Meine nicht dazu gehören. Und das bei Jungs!!!

Gut, so soll es sein. Schließlich ist SIE ja da um unsere Kultur kennenzulernen. Was nicht alles zu unserer Kultur zählt. *kopfschüttel* Weisswurst, Lederhosen, Schlösser, am liebsten Neuschwanstein, Bier und nicht zu vergessen Fussball.

Fussball, elf Freunde sollt ihr sein! Und mindestens 11 Mütter die bei Wind und Wetter doof am Rand stehen und sich  die Füße blöd platt treten, Kuchen backen für irgendwelche Turniere, Fahrdienste übernehmen, reih um Trikots wachsen und dem Sprößling die verletzten Knie salben,  bei Niederlagen die Arme öffnen für die tapferen Kinder, um sie bei Siegen umso mehr zu feiern.

Wie oben bereits erwähnt habe ich mich bislang  tapfer vor diesen Diensten drücken können. Meiner meisterlichen Manipulation ist es zu verdanken, das meine beiden Söhne dem Fussball zwar nicht abgeneigt sind, selbst jedoch niemals die Lust verspürten als Spieler gegen einen Ball zu kicken.

Nun kommt dieses zarte Persönchen aus Asien in mein Haus und bringt meine ganze Mutterphilosophie durcheinander und äußert den Wunsch Fussball zu spielen. Welch ein Schreck mich da durchfuhr ist gar nicht zu beschreiben.  Jetzt haben sie mich also doch, –>die Fussballmütter.

OK OK! Ich bin bereit…..ich werde mich fügen und meine Pflicht erfüllen. Ich werde Trikots waschen, Fahrdienste übernehmen, Kuchen backen und salben was das Zeug hält, ich werde anfeuern und buh rufen, dem Schiedsrichter verfluchen und alles was sonst doch so getan werden muss…als Fussballmutter.

Aber erst einmal muss ich kapieren worum es überhaupt geht, Regeln verstehen und Wissen aufbauen, das ist ein hartes Stückchen Arbeit als eine von EUCH. Doch Jayla freut sich.

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Arbeiten oder Leben

2. September 2008

Arbeiten, um zu leben?

Arbeite ich, um zu leben, oder lebe ich, um zu arbeiten?

Tu ich das, was ich immer tun wollte?

Macht es mir Freude, was ich arbeite, wenigstens zum überwiegenden Teil?

Was würde ich tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Wie wichtig sind mir meine persönlichen Werte ,die ich in meiner Arbeit verwirklichen kann oder möchte?

Hab ich alles im Griff, oder hetzte ich hinter meinem Pensum her? Und warum?

Der heilige Thomas von Aquin sagte, dass es keine Freude am Leben ohne Freude an der Arbeit geben kann. Ich stimme ihm zu! Voll und ganz und doch stelle ich mir diese Fragen!

Arbeite ich um zu leben?….Na klar, sicher… wird jeder sofort sagen, doch leider wird in unserer Gesellschaft der Mensch fast ausschließlich über seine Arbeit und seine Leistung definiert. Neue Bekanntschaften stellt man rasch die Frage nach der Arbeit! oder man bekommt die Frage selbst in den ersten Momenten eines Kennenlernens gestellt. Und mit der Antwort steckt der Mensch sein Gegenüber in die passende Schublade, und selbst verschwindet man in eine solche. Mühsam daraus zu kommen steckt man erst einmal in der Falschen, Ansehen und vermeintliche Intelligenz wird mit dem Job gekoppelt den Mann/Frau gerade ausübt oder auch nicht ausübt. 

Die Erfüllung unseres Daseins liegt aber nicht in der Tätigkeit mit der wir unser Lebensunterhalt verdienen. Jeder weiss das doch und dennoch stellen wir die bezahlte Arbeit vor unseren Leistungen die unbezahlt sind. Hausfrauen fühlen sich wertlos, weil ihre Arbeit, die Erziehung der Kinder nicht bezahlt wird. Ein Großteil der Mütter würde sich besser fühlen wenn sie ein Muttergeld bekommen und schon das wenige Erziehungsgeld steigert ihr Selbstwertgefühl. Als anerkannte Arbeit wird nur das zu gelassen, was zu Einkommen oder Karriere führt………

Schnitt….Warum erzähl ich das überhaupt…laber mich hier fest und heule euch was vor? 

Mir geht es gut. Nur stinkt es einfach zum Himmel wenn irgend so ein Tüppes Sprüche bringt: “Ach sie sind NUR Hausfrau und arbeiten also NIX!” Ich arbeite NIX? Dusselige Vertreter die sich die Hacken von Hausfrauentür zu Hausfrauentür ablaufen sind doch froh das sie uns Hausfrauen zu Zeiten antreffen an denen andere ihr Einkommen bestreiten, um  ihre dämlichen Produkte UNS andrehen zu können. Nicht mit mir.

Der Mann mit dem Dampfreiniger nahm sein Gerät und trottelte recht dämlich zur nächsten Haustür, nur Leider, Leider arbeiten meine lieben Nachbarinnen alle auswärts und wenn die wieder da sind, meine Lieber Vertreter machst du auch Feierabend…Pech , kein Geschäft für dich. Das nächste mal sei etwas freundlicher!

“Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann!”

Loriot

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Essen oder Hungern?

29. August 2008

Nein ich werde euch nun nicht noch mit weiteren Unterschieden unserer Kulturen nerven, es sind dieser Lernkarten 20. Alles schön auf den Punkt gebracht und wie ich aus einer erfahrenden Quelle weiss, sprechen diese Karten die Wahrheit. (Ausgenommen die Warteschlange, da geb ich Andrea recht)

nur eine hab ich noch:

In der chinesischen Republik (Taiwan), aber wohl auch in ganz Asien essen die Menschen 3 warme Mahlzeiten.

Zum Frühstück gibt es folgendes:

ReissuppeNudelsuppe, Fladenbrot Shaobing,  Sojamilch,TeigstangenSalzgemüse und andere warme Speisen.

Bei uns gab es gestern auf jedenfall etwas Deutsches zu essen, allerdings mit Stäbchen!

Ich gestehe am Ende eine Druckstelle am Mittelfinger gehabt zu haben, sowie einen Krampf im Handgelenk und im Unterarm. Das Essen dauerte sicherlich doppelt so lange, wobei ich nur die Hälfte meiner normalen Portion aß. Hungrig war ich dennoch nicht, da bewahrheitet sich der Spruch “Langsam essen macht satt”.

Jayla war eine gute Lehrerin und so lernten wir (ich weniger) mit den dünnen Holzstäbchen Reis und Gemüse zu essen, wir lernen das der Teller immer blitzeblank sein sollte (keine einzelnen Reiskörner mehr auf dem Teller, besser in der Schale) und wie man das BesteckStäbchenset am Ende an den Teller legt. Wir haben viel gelacht.

Übrigens bei Linkshändern sieht das ganze noch bescheuerter aus als bei Rechtshändern, wobei sich Piri dennoch besser anstellte als ich.

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Die letzten Tage

17. August 2008

Der Countdown ist schon längst mit 2 Händen abzuzählen. Die letzten Tage in Deutschland fliegen dahin wie Seifenblasen im Wind. Es wird Zeit….es muss nun endlich soweit sein, Leonard soll nun endlich fliegen. Fliegen in sein “bestes Jahr”.

JA, das sage ich, nicht Leonard. Der meint, so scheint es, dass es   noch eine ganze Weile so weiter gehen könne. –>Abschiedspartys, die letzte LAN, coole Gespräche und lange Nächte. Aber ich kann nicht mehr, ICH habe seit Tagen Bauchweh, die Gedanken schwirren wild im Kopf herum……alle Geschenke da?, Klamotten gewaschen?, ist es zu viel zu wenig? 20 kg Gepäck ist nicht viel, was ist unwichtig was kann er vor Ort besser kaufen als mitnehmen?

Die ganze Familie wartet eigentlich nur noch, ein ganz normales Leben ist in diesen Tagen nicht drin. Sicher Jayla ist nun bei uns und auch das bringt erst einmal Unruhe in den Alltag, aber gerade für sie möchte ich nun schnell wieder den geregelten Alltag haben. Denn nur feste Regeln und Rituale werden ihr den familären Halt geben um in einem fremden Land ein Stück zuhause zu finden.

Eine Familienabschiedsparty wollte Leonard nicht. Obwohl von meiner Seite, sprich Geschwister und Mama durchaus gewünscht. Doch nicht ich trete die große Reise an sondern Leonard. Ich habe es akzeptiert. Oma und Opa lassen es sich aber nicht nehmen doch persönlich aus Trier vorbei zu schauen um ihrem ersten Enkel “Tschüß” zu sagen, meinen Geburtstag als Anlass. 

Den im Vorfeld erstandenen Ticker , 146 Tage vorm Abflug, habe ich nach wenigen Tagen wieder abgebaut, auf Wunsch von Leo. Ich werde ihn nun, wenn mein Sohn in der Luft ist wieder aufstellen und den 15.Juli 2009 als fixtives Ankunftsdatum eingeben. 

Doch erst einmal muss nun der 22. August her. Abflug, Abschiedsszenen, Tränen, viele Tränen, bibbern und bangen kommt er heil an, sind die Gasteltern nett, fühlt er sich wohl…aber dazu muss er erst einmal fliegen.

Es wird ZEIT…Zeit zu gehen, damit ich die Tage bis zu seiner Rückkehr zählen kann.

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Mein erster Auftrag

15. August 2008

eigentlich sind es derer Zwei! Aber zählen kann ich doch nur einen, na gut der eine ist dann auch nur ein Test. Aber ich kann oder muss so tun als wären es ernst zunehmnede bezahlte Aufträge. 

Nun, Nr.1 ist mein lieber Gatte, der nun endlich eingesehen hat das es Waschbrett- und nicht Waschtrommel- Bauch heißt. Ein wenig Übergewicht, aber die Vorraussetzungen stimmen, er scheint endlich motiviert. Ein Trainingsplan muss her und ein passendes Ernährungskonzept, als wenn ich das nicht schon hätte, aber der Kerl hält, besser er hielt, sich nie dran. Ich denk ja positiv. Na hoffentlich macht er in dem Punkt auch mit, ohne Umstellung die Finger vom Kühlschrank lassen gehts nämlich nicht… :roll: ….gell Ciril!

Nr.2 ist eine Gruppe Damen, mit denen ich Nordic Walken gehe. Eine der Vier hat bereits vor Jahren einen Kurs absolviert und kennt theoretisch die Grundlagen. Praktisch sieht es da schon anders aus, sie geht des öfteren an meinem Fenster vorbei und naja richtig ist anders. Aber sie ist ja dabei, bei meiner Übungsgruppe, ich übe wie ich das meinen zukünftigen Kunden am besten, mit viel Witz und Spaß beibringen werde. Wird mit Sicherheit ein Spaß werden, bei den Vier kann und muss ich alles ausprobieren die Vier sind meine Versuchskaninchen, genau wie Ciril, mein erster Personaltrainerauftrag….ob das gut geht mit dem eigenen Mann? 

Was meint ihr? :mrgreen:

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Sprachkurs

13. August 2008

…..nach zwei Tagen Sprachkurs und einem Eingangstest wird unsere Gasttochter die Klasse verlassen, …zu GUT…mit ihren Kenntnissen die sie seit Ende Juni sich erarbeitet hat, gehört sie nicht mehr zu den blutigen Anfängern. :lol: Jayla ist wirklich sprachbegabt, sie lernt täglich vieles dazu und verstehen kann sie das meiste. Wenn nicht direkt dann aber schon wenn ich es ihr langsam auf deutsch erkläre, Englisch benutzen wir für ganz Neues oder total harte Fälle. 

Es klappt immer besser und endlich habe ich/wir einen weiteren Spielpartner gefunden. Die schönsten Brettspiele oder Gesellschaftsspiele machen erst zu Dritt richtig Spaß und kommunikativ ist es alle mal!!!