Archiv für die Kategorie ‘Pubertisten’

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kein Schwein….

23. August 2008

…ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich!

Dabei ist mir gar nicht zum singen! Bin innerlich total aufgeregt und hibbelig, noch kein Anruf von Leonard! :cry:

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CI 061…Germany - Taiwan

22. August 2008

“Leonard”….  ich vermisse ihn schon jetzt!!!

Sein Flugzeug startet um 11:20 in Frankfurt, Ankunft um 6:05 (unsere Zeit 23:05) in Taipei

Komm heil an, mein Schatz…bis bald…ICH LIEBE DICH !!!

seht….–>wohin sich mein Sohn nun auf den Weg macht

美麗島嶼

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Das erste Treffen…

16. August 2008

…der Inbounds

Als Inbounds bezeichnet man die Austauschschüler welche hier bei uns in Deutschland zu Gast sind. Die Jugendlichen welche vom Rotary Club ins Ausland entsendet werden nennt man Outbounds…..das als kurze Begriffserklärung vorne weg.

 

Heute war nun das erste Treffen unserer Vier. Unsere Vier?

…Brian aus den USA,

…Juan Diego Aus Ecuador,

….Leilo (wobei ich mir hier nicht sicher bin, aber sein Nickname sagt Jayla, wäre Leilo) aus Mexiko…

….und Jayla aus Taiwan.

Das Ambiente unseres Treffen hatte Stil, der Hebborner Hof lud wie jedes Jahr, im August, zum traditionellen Dressur- und Springturnier ein. Das Turnier ist weit über die Region hinaus bekannt und bietet für die ganze Familie ein interessantes Vergnügen. Mein Töchterlein war hin und weg von den vielen Pferden und fühlte sich im siebten Himmel.

Unter strahlend blauen Himmel kamen sich unsere Inbounds schnell näher, ein Gewusel aus Deutsch und Englisch schwirrte in der Lust umher. Jeder verstand jeden und jeder schien glücklich zu sein. Unsere schüchterne zarte Asiatin prallte auf aufgeschlossene rassige Südamerikaner, sowie auf einen selbstbewussten Amerikaner. Die erste Fete war schnell organisiert, was zufällig auch die Abschiedsparty von einem unserer Outbounds ist–>Paul geht nach Ecuador, so steht dem lustigen aufregenden Jahr nix im Wege.

Erkenntnis des Tages

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

Guy de Maupassant

 

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….. wieder da ….

12. August 2008

ER ist wieder DA…und spricht !!!

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….她的第一吻…..

6. August 2008

Gekichere und ein verschmitzes Lächeln…..hihihihhihihihihihi………ausgelöst durch Alltagssituationen.

Sie kommen um zu lernen, nicht nur die Sprache, das könnten sie auch Zuhause. Sie kommen um mit uns zu leben! Unsere Sitten und Gebräuche wollen sie kennenlernen. Diese angestaubten Worte, Sitten und Gebräuche,…hab ich nicht…ich/wir sind jung (haha) und nicht von alten GebrechenGebräuchen geleitet. Denkste nur meine Liebe, ich bin Deutsche durch und durch und meine doch immer nicht dem typischen Bild einer Deutschen,  zu entsprechen. Vergiss es….oha! “Sooooo different”, die Häuser, die Straßen, die Städte, die Menschen, die Geschäfte alles. WIR, sind anders…..  

Der Abschiedskuss von meinem Liebsten wird  mir, wie üblich, schnell auf den Mund gedrückt und löst damit einen Taifun aus……从来没有做这样的事在台湾……niemals auf gar keinen Fall macht man SOWAS in Taiwan! Jayla zuckt zusammen und kichert.

Am Abend war es sie selber dran. Alia überschwenglich, voller Energie, glücklich eine große Schwester zu haben, umarmt das kleine zierliche taiwanesische Mädchen und will sie küssen. Jayla dreht ihr ihre Wange zu, ein Kuss auf die Wange, leicht, zart und feinfühlig kommt immer mehr bei den asiatischen Jugendlichen in Mode, doch Alia will woanders hin. Sie nimmt den Kopf in beide Hände und dreht ihn so dass……ihr Kuss auf den Mund landet. Oha, leichte Röte ist im hübschen Gesicht zu erkennen…ohohoho…….Ihr erster Kuss?

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Ferienaktion

23. Juli 2008

Oh je wie mutig…

–>HIER ist mein Sohnemann Viki heute. Bin ganz stolz auf ihn :grin:

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Nun bin ich richtig angekommen…

21. Juli 2008

Der Alltag hat mich wieder, noch schlafen die Kinderlein. Mein Liebster ist schon im Büro, so pflichtbewusst verdient er unsere Brötchen. Ich hoffe er darf es locker angehen, er hat sich ein paar Tage Nachurlaub im Büro verdient, schließlich brach im Urlaub die geballte Familie auf in unvermittelt ein.

Termine stehen an. 

Telefonanrufe, Zwei davon hab ich erledigt, mit mäßigen Erfolg. 

Heute startet Viki seine Ferienaktion.

Leonard chillt noch ein wenig ab, bevor es noch einmal in den Urlaub geht, diesmal mit seinem langjährigen Freund, in der Schule nannte sie ihre Klassenlehrerin “das alte Ehepaar”. Nach Südfrankreich…man der hats gut…noch einwenig Europatour, dann heißt es ab nach Asien. Der Taifun im Süden Taiwans machte mir Angst. Habe schwer die Nachrichten darüber aufgenommen. Leonard völlig unbeeindruckt von den Bilder zuckte mit den Schulter, sagte aber NIX.

In Zwei Wochen landet Jayla, unsere kleine verrückte Taiwanesin, auf dem Frankfurter Flughafen. Ein wenig Angst schwingt in ihren E-Mails mit. Das sie kein Deutsch könne, ob wir sie auch mögen würden, nicht das der Rotary Club sie wegen wenig Deutschkenntnisse nach Hause schickt…Arme kleine Maus, soviel Angst und so mutig. Am Freitag werde ich Leonard aus seinem Zimmer verweisen, das gehört ab August Jayla. Und aus dieser miefigen Jungenbude, muss ich noch ein gemütliches kleines Nest für eine zarte Asiatin machen. Alles coole fliegt raus……neue Vorhänge, Hussen für die Lümmelsessel, einen Willkommensblumenstrauß, der aber frisch. Nette Bilder, keine Horrorschreckvisionen von irgendwelchen Gruselbands. Na ja…ich machs einfach mal nett.

Veränderung an jeder Ecke.

Viki ist den ganzen Tag nicht da………..

Töchterlein geht ab August bis 14:00 Uhr in den Kindergarten. Das Fräulein freut sich schon endlich auch ein Mittagskind sein zu dürfen.

Jayla kommt und wirbelt sicherlich noch ne Menge auf.

Leonard fliegt, auch wenn es noch bis Mitte August dauert.

Gelassenheit, Zuversicht und Gottvertrauen, ja ich gestehe ich erhoffe mir nun wirklich einwenig Beistand vom Heiland. Wozu wenn nicht für mich hat er denn das ganze da abgespielt vor 2000 Jahren?, wenn nicht um mir Zuversicht und Kraft zu geben. Wird schon …Kopf hoch!

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….einfach zu geil !!!

16. Juni 2008

Was waren DIE doch mal klein, handlich und nett anzusehen, diese Riesen die da vor mir stehen, längst über meinen Kopf hinweg gewachsen, schlank, sportlich und auf Draht. Bestückt mit einem großen Herzen und viel Mut, um sich auf den Weg zu machen in die weite Welt.

Den einen oder Anderen hab ich kaum erkannt, die Stimme so tief, ein leichter Pflaum ums Kinn und doch das Lachen, das ist ihnen aus Kindertagen geblieben. Der verschmitzte Blick ums Eck. Frei wollen sie sein, ein Stück weit sind sie es jetzt, doch passt auf, die Freigeistfresser lauern, die die euch in eine Schublade pressen wollen, aufgepasst.

Doch heute wollt und sollt ihr es krachen lassen. 1o Jahre sind fürs Erste mal genug, ein Grund zum Feiern allemal…..euer Spruch

“Wie geil bin ICH denn? –> einfach zu geil”

Für manche geht es nach den Ferien weiter, in der Oberstufe, aber heute seit ihr erst einmal fertig, abgeschlossen mit der Schule und ein STück weit FREI.

Herzlichen Glückwunsch

*schnief*

der arme Herr Scheibe!!

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Die Pubertät und die Gelassenheit

28. Mai 2008

Bedarf es einer Korrektur oder Erlernung dieser Eigenschaft, der Gelassenheit, so muss ein Jeder, der es überhaupt wieder erlernen will, sich Menschen oder Gegebenheiten suchen denen er ganz und gar nicht gelassen gegenüber steht. Am besten geeignet sind die eigenen Kinder, welche das verspielte Alter verlassen haben,  um an der Gelassenheit zu arbeiten.

Diese Pubertisten, ich habe zur Zeit 2 männliche Exemplare im Haus, (einer mittendrin, der Andere am Anfang), geben mir mehr als genügend Übungsmaterial an die Hand. Leider befinde ich mich jedoch am Anfang meines Studiums und bin alles andere als gelassen. Doch die Erkenntnis ist ja, wie so oft, der erste Schritt. Der Zweite ist da weit aus schwieriger zu gehen, muss man ihn dazu erst einmal erkennen. Was läuft da überhaupt schief? Was treibt mich denn in die aggressive Haltung? und….Kann ich überhaupt, angenommen ich bin die Supernanny, etwas am Verhalten meiner hochgewachsenen Babys ändern? 

Sicher helfen meine Kinder im Haushalt, sie stauben die Kekse ab, räumen den Kühlschrank leer und lecken die Teller sauber. Weitergehende Tätigkeiten unterliegen Regeln welche selten oder fasst nie ohne Erinnerung ins Bewusstsein des unstrukturierten Pubertistenhirn gelangen. Wahrhaftig sind da so einige fehlgeleitete Nervenstränge welche kilometerlange Umwege gehen um dann doch nicht die Informationen dort anzukommen zu lassen, wo wir Mütter es erhoffen.  Hier bin ich auch schon ein Stück weiter als noch am Anfang dieser SchreckensZeit meines Sohnes, ein wissenschaftliches Magazin erklärte einst so wunderbar wie konfus das Gehirn arbeitet. Wie auf einer Großbaustelle werden neue Leitungen gelegt, andere gekappt um dann nach einiger Zeit wieder geschlossen zu werden. Umwege sind in dieser Zeit unumgehbar, was die Langsamkeit, die geringe Auffassungsgabe der Pubertisten erklären mag.

Unter diesem Blickwinkel und meine Liebe zu meinen Kindern muss ich nun nur noch akzeptieren das sie eigenständige Wesen sind. Neben der fehlenden Gelassenheit sollte ich meinen Optimismus stärken und weiterhin auf das scheinbar Unmögliche hoffen. 

Was das ist?…Für meine Begriffe nicht viel: Schuhe ins Schuhregal stellen, Küche und Bad so hinterlassen wie man es vorgefunden hat, schmutzige Wäsche in den Wäschesack (hat jeder extra in seinem Zimmer), was auf der Treppe steht mit nach oben nehmen, sein Bett machen(jeden morgen bitte), benutzte Utensilien nach Gebrauch wegräumen, Abfälle sofort/zeitnah entsorgen, schmutziges Geschirr unverzüglich in die Spülmaschine räumen.

Doch heute Morgen bin ich gelassen, meine Jungs sind aus dem Haus (im Laufschritt da der Bus nicht wartet), und das zurück gebliebene Chaos wird von mir beiseite geräumt. Später…jetzt werde ich erst einmal ganz gemütlich frühstücken!!!

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Einkaufen

13. Mai 2008

… Klappe die Zweite

Es ist vollbracht und meine Nerven haben sich auch schon wieder etwas geglättet. Die beiden Söhne sind glücklich, mein Geldbeutel ist schmäler und in der nächsten Zeit steht so ein Ausflug Gott sei dank nicht mehr an.

Wenn man mit zwei pubertierenden Jugendlichen sich in das Abenteuer Großstadt wagt um in den angesagtesten Geschäften shoppen zu gehen, sollte Mann/Frau Nerven so stark wie Drahtseile haben. Sohn Nr. 1, der King überhaupt was coole Klamotten angeht, wusste von den obergeilsten Geschäften zu berichten welche sich natürlich nicht in den Hauptverkehrsadern der Einkaufsmeile befinden. Die hippesten Klamotten bekommt man abseits derer wo das gemeine Volk sich rumtreibt. Nachdem wir durch halb Köln gelascht sind und dann doch in der Ehrenstraße landeten, mussten wir feststellen das besagte Läden, lange ausschlafen, ausgiebig frühstücken, um dann zur Mittagszeit ihre Tore öffnen. Leider hatten wir nicht soooo viel Zeit, denn Töchterlein kommt beizeiten aus dem Kindergarten. 

So mischten wir uns doch unter das gemeine Volk, um in den Konsumtempeln unser Glück zu finden. Das Glück meiner Söhne besteht zum größtenteil aus Hosen welche ohne Gürtel direkt wieder auf dem Boden landen würden, die aber auch mit Gürtel nie höher als bis zur Mitte ihres Ar… gezogen werden. Schuhe sind nur dann akzeptabel wenn sie dick und klobig, mit Schnürsenkel (welche allerdings nie gebunden werden) und in den wildesten Farben gestaltet sind. Diese Art Schuhe sehen auch in der Größe 41 aus wie Kindersärge. Das Körpergewicht erhöht sich mit besagten Schuhen um mindesten 1kg. 

Nun, die Ausbeute mit der ich leben kann beläuft sich auf 3 Hosen, 3 T-shirts, ein paar Schuhe und für mich?……….ein Buch fürs Studium :twisted: Dabei brauche ich dringend eine Sonnenbrille, aber meinen Nerven waren nur noch seidene Fäden…..ich musste wollte und durfte Heim.